Montag, 25. Juli 2016

Endlich Entscheidung im Samtgemeinderat für die Erweiterung der Gehrder Grundschule

Im vergangenen Jahr wehte dem Bündnis um Dr. Horst Baier im Samtgemeinderat der Wind von Seiten der CDU mächtig ins Gesicht. Unser Vorschlag im Juli 2015 das Thema Erweiterung der Grundschule Gehrde auf Platz eins der Prioritätenliste zu setzen stieß auf Ablehnung der Samtgemeinde CDU, ebenso unser Antrag für einen Architektenwettbewerb in 2016. Die Raumnot in Gehrde ist hinlänglich bekannt. In Gehrde hat ein Schüler nur 9 m² zur Verfügung hat, während es in anderen Schulen der Samtgemeinde bis zu 20 m² sind. Weder Fachräume, Gruppenräume noch Unterrichtsräume für den Inklusionsunterricht stehen auch nur ansatzweise zur Verfügung. In den Entwicklungsschwerpunkten für die Samtgemeinde steht, dass das Bildungsangebot möglichst umfassende, qualitativ hochwertige und optimale Strukturen aufweisen soll. Davon sind wir in Gehrde noch weit entfernt.
Als Hinhaltetaktik kam von der CDU immer der Vorschlag, erst abzuklären, ob die Eltern die Ganztagsschule wollen. Diese Frage haben die Eltern in einer Elternbefragung Ende 2015 mit einem klarem “Ja” beantwortet. Über zwei Drittel der Eltern entschieden sich dafür.
Deshalb stellte Ingrid Thesing in der Samtgemeinderatssitzung im März 2016 für das Bündnis den Antrag, die Baumaßnahme (Neubau Mensa, Aula, Fachräume für  die Grundschule Gehrde) in der Finanzplanung auf das Jahr 2017 vorzuziehen, damit in den Sommerferien der Bau beginnen kann und zum Schuljahr  2018/ 2019 ein Ganztagsbetrieb starten kann. Der Samtgemeinderat stimmt dem Antrag zu.

Im Juni fand die Auslobung des Architektenwettbewerbs statt. Der Entwurf des Architekturbüros Reinders erfüllt alle Raumanforderungen der Schule und bettet sich gut in die Dorfmitte ein. Es ist auch eine Öffnung der Aula zum Kirchplatz vorgesehen, damit eine Mehrfachnutzung für Veranstaltungen des Dorfes möglich ist. Die Samtgemeinde wird ca. 2.2 Mio. € investieren, um die Grundschule Gehrde an die Standards anzupassen, die in anderen Mitgliedsgemeinden bereits selbstverständlich sind.

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